Fördern ist Pflicht

Fördern ist Pflicht! Workshopwochenende des Jugendrings Witten
zeigt großes Engagement

Am Freitag, den 14.11. und Samstag, den 15.11. trafen sich 23 zumeist
ehrenamtliche Mitarbeiter der Mitgliedsverbände des Jugendrings Witten und
arbeiteten intensiv am zukünftigen Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Witten.
Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bewerteten in dieser Zeit die bisherigen
Angebote für Kinder und Jugendliche, sammelten und bewerteten die Angebote in
Jugendgruppen, offenen Türen oder Treffs und formulierten daraus
Entwicklungspotenziale und Unterstützungsbedarfe durch die Stadt.

Beeindruckend für alle Teilnehmer war die große Bandbreite von Gruppenstunden, Chören, Bands, Aktionstagen, bis hin zu Ferienfreizeiten der Verbandsgruppen. „Ich bin beeindruckt von der Fülle der Angebote und der Menge des ehrenamtlichen Engagements“, so Benjamin Schuldt (stellvertretender Vorsitzender Jugendring Witten) „und ich wünsche mir eine angemessene Unterstützung unserer Arbeit durch das Jugendamt. Die Kinder- und Jugendarbeit der Jugendverbände in Witten ist unbezahlbar, aber eben nicht umsonst“, so Schuldt weiter. Aileen Joswig (DLRG Jugend) wünscht sich auch eine größere Anerkennung ihrer Arbeit durch die Öffentlichkeit: „Ich stelle mich nach einem langen Schultag ins Schwimmbad, um in meiner Freizeit fremden Kindern das Schwimmen beizubringen. Manchmal kommen Eltern und beschweren sich, dass ihre Kinder nicht schnell genug Schwimmen lernen. Die wissen gar nicht, dass wir das Schwimmtraining ehrenamtlich machen.“

Im Laufe des Samstags wurde auch deutlich, dass Themen wie „Partizipation“,
„Kinder- und Jugendschutz“ oder „Inklusion“ selbstverständlich im Alltag der
Verbände gelebt werden. Neben Groß- und Kleingruppenphasen, in den viel
diskutiert und unzählige Moderationskarten und Flipchartbögen mit Ergebnissen
gefüllt wurden, kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Immer wieder lockerten
erlebnispädagogische Angebote den Tagesablauf auf und verdeutlichten
beispielsweise sehr anschaulich wie tragfähig die Vernetzung der Verbände im
Jugendring sein kann.

 

Christian Peters (stellvertretender Vorsitzender Jugendring) war dann auch sichtlich
zufrieden mit den Ergebnissen: „Der Workshop hat einmal mehr gezeigt, dass Jugendverbände  selbstbestimmt und freiwillig für die Interessen von Kinder- und Jugendlichen einstehen  und so einen wichtigen Betrag für die persönliche Entwicklung von jungen Menschen zu Demokratie und Verantwortungsbewusstsein leisten. Sie selber sind die besten Experten, wenn es um diesen Bereich im künftigen Kinder- und Jugendförderplan geht.“

Moderiert wurde das Wochenende von den beiden erfahrenen Moderatoren Hannah Scharlau und Alexander Schlotmann, der auch seine Kompetenzen in der
Erlebnispädagogik einbringen konnte.

Ein Dank gilt auch der St. Marien Gemeinde, die extra für das Wochenende das gesamte Gemeindehaus für den Jugendring geblockt hatte, sodass die Gruppe ungestört arbeiten konnte.

Die Ergebnisse des Workshops stehen hier zum Download zur Verfügung.